Suche
Übersicht    Drucken    Schriftgröße
Sie sind hier  Spielplan  Januar  Pianistenclub

Pianistenclub

Konzert

Beginn: Sa, 5.1.2019, 19:00 Uhr 

Konzertreihe „Klangwelten am Klavier im Jahreslauf“

Neues Jahr – neue Wege

 Das Neujahrskonzert des Pianistenclub  dreht sich rund um das Entdecken und Beschreiten von neuen Pfaden. So konnte Johann Sebastian Bach durch die Entwicklung der damaligen Instrumente und der dazugehörigen Stimmung seine zwei Bände des „Wohltemperierten Klaviers“ schreiben, die jeweils aus 24 Präludien und Fugen in jeder Dur- wie moll-Tonart bestehen: im Konzert werden aus dem zweiten Band die Präludien und Fugen in Es-Dur (BWV 876) und dis-Moll (BWV 877) präsentiert - „neue“ Tonarten für die damalige Barockzeit. 

In der großen „Sonate C-Dur“ (Hob. XVI:50) von Joseph Haydn experimentierte der Komponist u.a. mit dem Haltepedal, wodurch neuartige Klangfarben entstehen. 

An einer Entwicklung der Sonatenform versuchte sich Franz Schubert in seiner virtuosen Wandererfantasie“ (D 760), worin der Komponist die traditionellen Sätze motivisch zu einem durchgängigen Werk mit vier großen Abschnitten verbindet. 

Besonders ab der Epoche der Romantik werden verschiedene Naturklänge immer häufiger mit in Kompositionen eingebaut, so z.B. das Element Wasser, welches Franz Liszt in seinem Stück „Les jeux d’eaux à la Villa d’Este“ andeutet.

Im Impressionismus, wo dieser Kompositionsstil seinen Höhepunkt fand, sind Werke wie „Jeux d’eau“ von Maurice Ravel oder „L’isle joyeuse“ von Claude Debussy entstanden, in dem man tatsächlich die Wellen und das Rauschen des Wassers in der Musik hören kann.

Freuen Sie sich auf einen von Irina Shkolnikova und Uli König konzipierten Klavierabend mit Peter Chucknóv, Gregor Arnsberg und Carolin Danner, die das Konzert auch moderieren wird.

Das Programm:

Joseph HAYDN:               Sonate C-Dur Hob. XVI:50 (1795)
Allegro, Adagio, Allegro molto 

Franz LISZT:                   Années de pèlerinage. Troisième année 
                                           Les jeux d‘eaux à la Villa d‘Este (1877) 

Maurice RAVEL:              Jeux d‘eau (1901) 

Claude DEBUSSY:           L‘isle joyeuse L. 106 (1904)

Carolin Danner, Klavier

PAUSE
Johann Sebastian BACH:     Das Wohltemperierte Klavier, Teil 2 (1744)

                                                 Präludium und Fuge Es-Dur BWV 876

                                                 Präludium und Fuge dis-Moll BWV 877

Gregor Arnsberg, Klavier

 

Franz SCHUBERT:               Fantasie C-Dur „Wandererfantasie“ D. 760 (1822)

                                                 Allegro con fuoco ma non troppo

                                                 Adagio

                                                 Presto

                                                 Allegro

Peter Chukhnóv, Klavier
Moderation: Carolin Danner
Idee und Konzept: Irina Shkolnikova und Uli König

 

Die Künstler:

 Gregor Arnsberg. In München geboren, erhielt wichtige Impulse von Dafydd Llywelyn, setzte dann an den Musikhochschulen Hannover bei David Wilde und in Essen bei Michael Roll seine Ausbildung fort, die er mit Auszeichnung abschloss. Zu seinen internationalen Auftritten zählen Konzerte beim Korsholm Festival, dem UCD College Dublin, den Amerika Konzerten an der Ruhr, dem „Ein Winter auf Mallorca“ Festival, dem toujours Mozart Festival und der Mozartwoche in Kloster Seeon 2016. Solowerke und Kammermusik mit ihm sendeten der NDR, BR, SFB, WDR und das ZDF.

Für den Film „Das Bedrohte Paradies“, den der ORF 2 2017 sendete, spielte er Klavierwerke von Schubert, Skrjabin und Friedrich Scholz ein. Im selben Jahr und 2018 fand das Gesamtkunstwerk-Projekt Studienensemble statt, in dem er das 1. Klavierkonzert von Dmitri Schostakowitsch und das d‑Moll‑Klavierkonzert von Joh. Seb. Bach aufführte. Näheres siehe www.studienensemble.de. Gregor Arnsberg ist seit 1999 ständiger Gastpianist im Klinikum München Rechts der Isar und in zwei Kammermusik-Ensembles aktiv, dem 1996 gegründeten Klavierduo Kwan-Arnsberg, und im Duo mit der ungarischen Geigerin Hermina Szabó.

 Peter Chukhnóv wurde 1993 in Moskau in eine Musikerfamilie geboren. Das Studium am Akademischen Musik-College des Staatlichen Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums bei Irina Verigo-Sitnova und Tatiana Rakova schloss er mit Auszeichnung ab. Er studierte an der weltbekannten Zentralen Musikschule bei Natalia Trull und Anatoli Ryabov.

Seit 2014 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater München, Hauptfach Klavier. Er besuchte Meisterkurse bei Pascal Devoyon, Rikako Murata, Jacques Rouvier und Andrea Bonatta. 2014 errang er den „Prix de virtuosité” und 2016 den 3. Preis beim internationalen Adilia-Alieva-Klavierwettbewerb in Frankreich. Eine Bolschoi-Theater-Produktion des Balletts „Die Kameliendame” von John Neumeier mit Peter Chukhnóv als Solo-Pianisten mit Werken von Chopin (u. a. beide Klavierkonzerte und die 1. Ballade) wurde mehr als 25 Mal gespielt und 2015 weltweit in Kinos und auf YouTube übertragen. Er ist Gast auf Festivals in Sevilla (Spanien), Tignes (Frankreich) und Lenk (Schweiz). Konzertauftritte führten ihn u. a. nach München (Gasteig), Moskau (Staatlicher Kremlpalast), Santander (Palacio de Festivales) und Hamburg (Yamaha Music Europe). www.chukhnov.com

 Carolin Danner studierte an den Musikhochschulen in Augsburg, Genf, Stuttgart und Würzburg, zu ihren Lehrern gehörten Christine Olbrich, Hans-Peter Stenzl und Silke-Thora Matthies. Im Januar 2016 erhielt die Münchnerin ihr Meisterklassendiplom an der Hochschule für Musik in Würzburg. Sie war Stipendiatin der Stiftungen Live Music Now und Villa Musica Rheinland-Pfalz sowie des Leopold-Mozart-Kuratoriums, und ist Preisträgerin mehrerer internationaler Klavierwettbewerbe. Engagements führten Carolin Danner in wichtige Konzertsäle wie die Liederhalle Stuttgart, die Stadthalle Heidelberg, die Allerheiligen Hofkirche und den Gasteig in München. Ihre Soloalben „Kontrastprogramm“ (2017) und „Spanische Impressionen“ (2014) wurden beide als CD-Tipps des hessischen Rundfunks ausgezeichnet und erhielten hervorragende Rezensionen in renommierten Medien wie Fonoforum, Pianonews, neue musikzeitung und Deutschlandradio Kultur. Carolin Danner unterrichtet seit 2011 als Lehrbeauftragte für Klavier an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg. ww.carolin-danner.de

 

Der Pianistenclub München wurde im Jahr 1997 von sechs begeisterten Pianisten und einem Klavierbauer als eingetragener Verein gegründet. Seither hat sich dieser einzigartige Zusammenschluss im Münchner Konzertleben einen festen Platz erobert und zählt über 30 aktive Pianisten, die sich die Gestaltung, Organisation und künstlerische Darbietung der vielfältigen Veranstaltungen teilen. 
Inzwischen haben die immer neuen Ideen für Programme bekannter und ausgefallener Klavierwerke, Darbietung von Kammermusik und Liedern, Einbindung von Tanz, Lesungen, Filmen und Kunstpräsentationen tausende von Konzertbesuchern begeistert und dem Pianistenclub ein treues Publikum gesichert.  

Besondere Höhepunkte waren die Darbietung von Beethovens sämtlichen Klaviersonaten und des gesamten Klavierwerks sowohl von Schumann als auch Chopin. 

Im Laufe der Jahre ergaben sich regelmäßig Kooperationen mit verschiedenen Orchestern, die mit Pianisten des Clubs Werke für Klavier und Orchester musizierten. Diese Aufführungen waren und sind für Publikum wie Musiker ganz besondere Ereignisse und fanden in exklusiven Sälen wie Künstlerhaus am Lenbachplatz, Carl-Orff-Saal im Gasteig und im Cuvilliés-Theater.

Mit einem kleinen Zyklus stellt sich der Pianistenclub in Haar in drei Konzerten vor:

Klangwelten am Klavier im Jahreslauf:

Neues Jahr – Neue Wege (Sa., 05. 01. 19, 19 Uhr) 
Haydn, Beethoven, Schumann, Ravel

Sommermorgen – In voller Blüte (So., 02. 06., 11 Uhr) 
Beethoven, Chopin, Grieg

Ticketpreise: 23,50 €,/ 20,00 € / 17,00 €

Tickets HIER

 

 

 

Startseite